Projektmanagement

Der AiF-Cluster „Anwendungsnahe Schweißsimulation komplexer Strukturen“ besteht aus vier Einzelvorhaben. Für die Organisation und Abwicklung des Gesamtprojektes sowie zur Sicherstellung der Synergien sind effektive Kontroll- und Steuerungsmechanismen zwingend erforderlich.

Die Einzelvorhaben sind in ihren Aufgaben durch die verschiedenen Untersuchungsschwerpunkte klar voneinander abgegrenzt. Die mehrfache Verwendung derselben experimentellen Ergebnisse in allen Teilprojekten macht eine detaillierte zeitliche Planung der Projektarbeiten erforderlich.

Einzelvorhaben

Die Organisationsstruktur der Einzelvorhaben entspricht derjenigen eines AiF-Vorhabens im Normalverfahren. Den einzelnen Forschungsvorhaben sind mit Industrievertretern besetzte projektbegleitende Ausschüsse zugeordnet. Die Industrievertreter begleiten und steuern die Einzelvorhaben in diesen Ausschüssen gemäß den Regeln der AiF. Speziell werden auch frühzeitig Nutzungsmöglichkeiten der Ergebnisse sowie geeignete Transfermaßnahmen
iden­tifiziert. Die Treffen der Ausschüsse werden sowohl vorhabensbezogen als auch im Rahmen von gemeinsamen Kolloquien stattfinden. Dies ermöglicht es, den Zeitaufwand zu minimieren, eine abgestimmte und einheitliche Darstellung zu gewährleisten und einen frühzeitigen projektübergreifenden Austausch zwischen Forschungsstellen und Industrievertretern zu fördern. Die Treffen werden in Abstimmung auf die festgelegten Meilensteine etwa zweimal im Jahr stattfinden und durch die zugeordneten Forschungsstellen organisiert.

Die bearbeitenden Forschungsstellen berichten über die Einzelvorhaben in den thematisch zuzuordnenden Fachausschüssen der jeweils betreuenden Forschungsvereinigung über den Projektfortschritt und die Projektergebnisse. Dadurch erfolgt eine frühzeitige Abstimmung der Arbeiten mit den Mitgliedern der beteiligten Fachausschüsse.

Die bisher genannten Berichts- und Steuerungsmechanismen entsprechen der für ein AiF-Vorhaben im Normalverfahren üblichen Situation. Dieses dezentrale Projektmanagement der Einzelvorhaben wird durch die im Folgenden beschriebenen Mechanismen eines zentralen Managements ergänzt und verbindet die verschiedenen Teilprojekte hierdurch zu einem Cluster.

Wesentliche Elemente des zentralen Projektmanagement sind:

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Lenkungskreis

Die industrielle Projektleitung übernimmt ein aus Industrievertretern und Vertretern der Forschungsvereinigungen gebildeter Lenkungskreis, der in seiner Arbeit durch das Institut für Füge- und Schweißtechnik (ifs) der TU Braunschweig unterstützt wird. Die Industrievertreter sind in die tragenden Forschungsvereinigungen eingebunden. Der Lenkungskreis begleitet das Gesamtprojekt, ist verantwortlich für die Umsetzung der Strategie und den Verlauf des Clusters und überprüft hierzu in regelmäßigen Abständen den Ablauf der Arbeiten und leitet über die projektbegleitenden Ausschüsse oder die beiden ihn unterstützenden Forschungsstellen ggfs. korrigierende Maßnahmen ein. Hierzu wird jeweils ein geeigneter Vertreter des Lenkungskreises bei den Treffen der projektbegleitenden Ausschüsse anwesend sein. Sollten durch die im Rahmen des Projektes gewonnenen Erkenntnisse Änderungen am Ablauf des Projektes notwendig sein, so wird der Lenkungskreis diese abstimmen und steuern. Durch den Lenkungskreis, unterstützt durch das wissenschaftliche Projektmanagement, werden die gemeinsamen Kolloquien der projektbegleitenden Ausschüsse initiiert und vorbereitet.

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Wissenschaftliches Projektmanagement

Das Institut für Füge- und Schweißtechnik (ifs) übernimmt die wissenschaftliche Koordination der Arbeiten auf der Ebene der Forschungsstellen. Die Projektkoordination wird sich über die gesamte Projektlaufzeit erstrecken. Die Koordinierung der Forschungsstellen erfolgt im Rahmen von regelmäßig stattfindenden Treffen, bei denen die Sachbearbeiter Ergebnisse und Probleme austauschen (s. Projektplan).

Zu den Aufgaben des ifs zählen:

Das folgende Organigramm verdeutlicht die Struktur der Projektsteuerung und –verfolgung:

Organigramm
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Projekt- und Meilensteinplanung

Der Projektablauf wird anhand klar definierter Meilensteine überprüft und dokumentiert.

In Abstimmung mit allen beteiligten Forschungsstellen wurde die folgende Meilensteinplanung vorgenommen:

Meilensteinziele Tabelle

Die drei aufgeführten Meilensteine sind so gewählt, dass jeweils wesentliche Schritte der Projektbearbeitung abgeschlossen wurden. Dies erlaubt eine Überprüfung der zeitlichen Abfolge der Projektschritte und ermöglicht ein frühes Erkennen von Planabweichungen.

Das folgendeDiagramm zeigt den projektübergreifenden zeitlichen Ablauf des Clusters. Hierbei sind nur diejenigen Arbeitsinhalte der verschiedenen Teilprojekte aufgeführt, die eine Verknüpfung zu Arbeitsinhalten anderer Teilprojekte aufweisen. Inhalte die unabhängig von den Arbeiten anderer Teilprojekte bearbeitet werden, sind nur im Arbeitsplan des jeweiligen Projektes enthalten. Weiterhin entfallen experimentelle Arbeiten zur Anbindung Dachträger/B-Säule, da diese bereits in einem Vorgängerprojekt durchgeführt wurden.

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Die Treffen der projektbegleitenden Ausschüsse im Rahmen gemeinsamer Projektkolloquien sind auf die genannten Meilensteine abgestimmt. Die Arbeitspläne der einzelnen Forschungsvorhaben setzen die Inhalte dieses übergeordneten Planes geeignet um.

Neben den Treffen der projektbegleitenden Ausschüsse, der Forschungsstellen und des Lenkungskreises finden regelmäßige Treffen der Sachbearbeiter statt. Diese dienen einerseits dem fortschrittsnahen Austausch von Erfahrungen, Ergebnissen und Problemen. Andererseits bieten sie jeder Forschungsstelle die Möglichkeit, sich ihren Kernkompetenzen entsprechend in das Projekt einzubringen. Die Verknüpfung der Teilprojekte, z.B. durch eine mehrfache Verwendung von experimentellen Untersuchungen in verschiedenen Teilprojekten, macht einen intensiven Kontakt auf inhaltlicher Ebene zwingend erforderlich.

Die Schwerpunkte der geplanten Sachbearbeitertreffen sind folgende:

Schwerpunkte der Sachbearbeitertreffen

Weitere Treffen werden bedarfsorientiert während der Projektlaufzeit vereinbart.

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